Transsib 2011

Transsib 2011

Mit dem Zug nach Brunei

Diesen Traum haben wir schon seit ein paar Jahren. In diesem Blog werden wir die Vorbereitungen der Reise dokumentieren und natürlich während der Reise berichten.

Hier findet Ihr eine Karte mit der geplanten Strecke und hier findet Ihr Bilder von unterwegs.

Viel Spass! Bernd, Helga und die 3 Prinzen

Mongolische Jurten

Die Reise bis PekingGeschrieben von Bernd Mi, Juli 06, 2011 19:03

Die mongolischen Jurten (oder Gers) hatten wir eigentlich nur bei den Nomaden erwartet, aber man sieht auch sehr häufig in den Städten und Dörfern. Ganze Siedlungen bestehen aus Jurten, meist mit Zäunen drum herum und Fernsehantenne auf dem „Dach“. Die Türen sind klein (Bernd hat sich ordentlich den Kopf gestoßen) und Fenster gibt es keine. Das Licht kommt nur durch die Tür und hauptsächlich durch eine Öffnung in der Mitte des Daches, durch die auch der Schornstein geht. Im Inneren stehen meist ein Bett, davor ein Tisch und ein paar weitere Sitzgelegenheiten. Neben dem Eingang auf der einen Seite ein kleiner Küchenschrank und auf der anderen Seite der Behälter mit der vergorenen Stutenmilch. Falls es nur ein Bett gibt, müssen einige Familienmitglieder nachts auf Matrazen schlafen, die tagsüber weggeräumt sind. Betten, Schränke und auch das Gerüst der Jurten sind mit Malereien verziert. Es wirkt sehr gemütlich. Am Tag unseres Ausfluges war es sehr heiß, aber in den Jurten war es angenehm kühl. So eine Jurte kostet so um die 1000$ auf dem „Schwarzen Markt“ am Rande Ulan Bators, aber natürlich gibt es da grosse Unterschiede. Ein Fachmann kann sie in einer Stunde abbauen. Das Viehzeug (Kamele, Pferde, Rinder) wird dann für den Transport verwendet und in einer Stunde ist alles am neuen Platz wieder aufgebaut. Das Sommerhaus unseres Führers war neu und gemauert, aber daneben stand eine Jurte in dem sich das Leben abspielte. Zumindest im Sommer.

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